Horror, 1,5 Jahre Therapie in 2 Tagen zerstört
- Pro:
- Tolles emphatisches engagiertes Pflegepersonal
- Kontra:
- Alles andere,
- Krankheitsbild:
- Spät diagnostiziertes ADHS u. Autismus dadurch Depressionen mit Erschöpfung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Zeilen reichen nicht um meine Erfahrungen zu berichten. Kurz gesagt die linke Hand weiß nicht was die rechte Hand macht, und eigentlich weiß niemand was richtig ist. Wurde dadurch gleich am Aufnahme Tag als Lügnerin bezeichnet. Zum Glück hatte Ich Zeugen das ich nicht gelogen hab. Und andere die mit mir angereist sind hatten die gleichen Probleme. Bin nur froh das mein Mann mich gebracht hat da ich sonst nicht gewusst hätte was ich mit unseren Hund machen soll, Zimmer nicht fertig gewesen und von einem Termin zum nächsten geschickt. Wegen dem oben Beschriebenen auch kein Mittagessen bekommen. Nach 3 Stunden Stress und mittlerweile völlig überfordert war das Zimmer endlich fertig. Der Boden war so dreckig das man kleben geblieben ist. Die Möbel waren aus einem Krankenhaus, denke 80er Privatzimmer. Tür defekt so das ich nicht zu meinem Hund konnte der alleine im Zimmer war. Behandungsplan Tag zwei war von 7:15 bis 17:30 Uhr ohne Pause nur zum essen und 45 min zum spazieren mit Hund in der Mittagspause wurde geplant. Dadurch Berits um 5 aufgestanden damit unsere Maus genug Auslauf und Beschäftigung bekommt. Der größte Witz war der Oberarzt der mir nicht geglaubt hat das ich zusammengebrochen gebrochen bin nach 40 Jahren Maskieren. Und da ich für das Gespräch 30 min warten musste hätte ich nur noch 15 min mit meiner Maus gehabt. Das Einzige was gut war waren die Pflegekräfte die mir bei meinen Panikanfällen zur Seite standen Danke danke danke, wüsste nicht was ohne eure Hilfe gewesen wäre. Und Danke an meinen Therapeuten der sich darum gekümmert hat das mich mein Mann abholen konnte. Und das alles nur weil mir keine Zeit zum ankommen gegeben wurde.


1 Kommentar
Sehr geehrte/r Patient/in,
Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Erfahrungen so ausführlich zu schildern.
Wir bedauern, dass Sie die Aufnahme und die ersten Tage Ihres Aufenthalts als derart belastend und überfordernd erlebt haben. Insbesondere die von Ihnen beschriebenen Schwierigkeiten bei der Ankunft, der Zimmerbereitstellung und der Terminorganisation entsprechen nicht dem Anspruch, den wir an einen möglichst verlässlichen und wertschätzenden Aufnahmeprozess haben.
Gleichzeitig nehmen wir Ihre Rückmeldung zu den von Ihnen als belastend empfundenen Gesprächssituationen sehr ernst. Eine transparente und respektvolle Kommunikation ist für uns gerade zu Beginn einer Rehabilitationsmaßnahme besonders wichtig.
Ihre Hinweise zu den räumlichen Gegebenheiten und zur Organisation des Behandlungsplans geben wir an die zuständigen Bereiche weiter und werden diese intern prüfen.
Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.
mit freundlichen Grüßen,
Ihr Team der MEDICLIN